Katia Klapproth

Das Konfirmationsgeld reichte zwar nur für eine gebrauchte Canon AE1 mit Motor und zwei Objektiven. Aber es war ihre erste eigene Spiegelreflexkamera. Mit ihr in den Händen belegte die Vierzehnjährige erst einmal einen Fotokurs. In der Folge wurde Vaters Dunkelkammer zum bevorzugten Aufenthaltsort. Mit sechzehn Jahren besuchte Katia Klapproth die Fachoberschule für Kunst und Gestaltung in Wuppertal und ließ sich dann in einem Studio zur Fotografin ausbilden. Nach Abschluss der Lehre studierte sie in Wuppertal Kommunikationsdesign, um anschließend die Leitung eines Porträtstudios in Frankfurt zu übernehmen. Seit 2003 ist sie selbständig, seit 2006 betreibt sie ein Foto-Studio in Ratingen bei Düsseldorf.

Katia Klapproth hatte immer eine besondere Schwäche für die Kombination von Kunst und Fotografie. Sie liebt es, aus dem Bauch heraus zu fotografieren und dann zu sehen, in welche Richtung es weitergehen kann. Klapproth sagt von sich selbst: „Irgendwie werden die Bilder immer ästhetisch, auch wenn ich versuche, es nicht zu wollen. Andere Bilder scheine ich nicht hinzubekommen.“ Die erste Professional Kodak Gold Award Serie – das ist eine Auszeichnung für außergewöhnliche Fotografie – „zeichnete“ sie mit Entwickler auf Barytpapier in der Dunkelkammer. Ihre vorläufig letzte Auszeichnung erhielt sie im November 2012, als sie im Rahmen des IPQ zu einem „International Photographer of High Quality“ gekürt wurde. Grundlage für diese Auszeichnung waren die in dieser Ausstellung gezeigten Fotografien.

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