Safran-Eis

Ein wenig Orient mit Marsala und gerösteten Mandeln

…In einem separaten kleinen Topf erhitzt Du nur ganz wenig von der Milch und rührst den pulverisierten Safran unter. Safran lässt sich am besten in lauwarmer Flüssigkeit auflösen…

Du benötigst
160 Gramm Zucker,
80 Gramm Glukose-Pulver,
600 Milliliter Sahne,
200 Milliliter Mascarpone,
100 Milliliter Milch,
150 Milliliter Marsala,
1 Gramm Safran,
100 Gramm gehackte Mandeln,
100 Gramm Amarettinis,
1 Granatapfel,
getrocknete Rosenblätter und
gehobelte Mandeln.

Und so bereitest Du das Eis zu:
Es sollte mit einer Eismaschine gearbeitet werden. Das Eis erhält erst durch das ständige Rühren seine cremige Konsistenz. Bei einer Eismaschine, die mit Kühlelementen betrieben wird, musst Du diese bereits Stunden vor Beginn des Rührvorgangs ins Eisfach legen.

Die Mandeln
Die gehackten Mandeln röstest Du in einer beschichteten Pfanne ohne Zugabe von Fett goldbraun und lässt sie anschließend abkühlen.

Die Eismasse
In eine Schüssel gibst Du das Glukose-Pulver, den normalen Zucker sowie den Marsala und rührst die Marsala-Zuckermischung gleichmäßig und zügig so lange durch, bis sich die Glukose und der Zucker aufgelöst haben. In einem separaten kleinen Topf erhitzt Du nur ganz wenig von der Milch und rührst den pulverisierten Safran unter. Safran lässt sich am besten in lauwarmer Flüssigkeit auflösen. Dann rührst Du das Milch-Safran-Gemisch, die kalte Schlagsahne und die kalte Milch sorgfältig unter die Marsala-Zucker-Mischung.

Die Eiscreme
Jetzt kommt die Eismaschine zum Einsatz. Du aktivierst das Rührwerk und dann kommt die flüssige Eismasse in den Eismaschinenbehälter. Lass die Maschine ruhig vor sich hin arbeiten. Eine genaue Zeitangabe kann ich nicht geben, da die Gefrierzeit von Maschine zu Maschine unterschiedlich ist. Schau einfach zwischendurch mal nach. Bei mir dauert das rund 90 Minuten plus-minus zehn. Wenn die Eismasse beginnt, vom flüssigen in einen cremigen Zustand zu wechseln, so füge die gerösteten gehackten Mandeln hinzu. Die Eismaschine rührt diese selbstständig unter.

Zwischenzeitlich bereitest Du Deine Eisform vor. Ich benutze gerne eine Terrinenform. Diese kleide ich mit Frischhaltefolie aus, denn mit dieser lässt sich das gefrorene Eis leicht ohne vorheriges Anwärmen aus der Form herausheben und, falls noch Eis übrigbleibt, wieder hineinsetzen.

Wenn das Eis eine feste, cremige Konsistenz erhalten hat, widmest Du dich den Amarettini. Du gibst diese in einen Gefrierbeutel – es kann auch eine andere saubere Tüte sein – und zerbröselst sie grob mit Hilfe der flachen Seite eines breiten Messers. Der Beutel verhindert, dass Du noch Tage nach dem Zerkleinerungsakt die Amarettini-Stücke und -Krümel in den hintersten Ecken der Küche wiederfindest. In die ausgewählte Eisform gibst Du nun gleichmäßig eine Hälfte des Eises. Darüber streust Du die Amarettini-Brösel. Dann bedeckst Du diese mit dem restlichen Eis. Decke die Form zu, und ab in die Tiefkühltruhe damit.

Hier ein Serviervorschlag: Das Safraneis ist ein Eis, dass für sich alleine stehen sollte. Daher würde ich keine Fruchtpürees mit servieren. Ein Paar getrocknete Rosenblätter unterstützen den orientalischen Hauch des Safrans, die Granatapfelkerne mischen gerne mit, und die gehobelten Mandeln verraten ein Geheimnis des Eises. (pm)

Viel Spaß beim Genießen!

2017-08-10T18:49:31+00:00 1 Juli 2017|