Dein Song – Das Jubiläumsfinale

2018-04-03T12:41:05+00:00 17 März 2018|

Zehnjähriger macht das Rennen

Im Gegensatz zu anderen Formaten sind die Bedingungen für die Kandidaten anders gestaltet. „Dein Song“ ist keine Show, die neue Stars finden will. Mit dieser Show stöbern die Verantwortlichen jugendliche Komponisten und Songwriter auf – und das erfolgreich seit bereits zehn Jahren. „Dein Song“ ist der einzige Nachwuchskomponisten-Wettbewerb in Deutschland. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind zwischen zehn und neunzehn Jahren alt. Sie müssen das Fernsehpublikum mit eigenen Arrangements oder eigenen Kompositionen überzeugen. Begleitet werden sie dabei von Paten, welche die Kandidatinnen und Kandidaten musikalisch und beim Dreh des Videos unterstützen. Sieger der Jubiläumsveranstaltung 2018 wurde der zehnjährige Jonah aus Düsseldorf mit seinem Song „Ich möchte nicht mehr zuschauen“.

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Der Fall Gurlitt

2018-03-12T02:13:30+00:00 11 März 2018|

Ein Leben auf der Rasierklinge

Acht Jahre ist es her, dass ein Einfamilienhaus in Salzburg von der Polizei aufgebrochen wird. Die besorgte Nachbarschaft befürchtet, dass der seit langer Zeit nicht mehr gesehene Bewohner, Cornelius Gurlitt, Sohn von Hildebrand Gurlitt, nicht mehr am Leben sei. Die Polizei findet das Haus verlassen und verwahrlost vor – von Gurlitt keine Spur. Den zahlreichen Bildern in den Zimmern des Hauses schenken die Polizisten keine Beachtung. Im selben Jahr wird in einem Zug an der deutsch-schweizerischen Grenze ein älterer Herr mit Aktentasche und neuntausend Euro in bar von Zollbeamten aufgegriffen. Es handelt sich um Cornelius Gurlitt. Auf Fragen nach der Herkunft des Geldes erklärt er, er habe es seinem Schließfach beim Schweizer Bankhaus UBS entnommen und sei auf dem Weg nach Hause. Damit kommt ein Stein ins Rollen, der in die „Aufklärung“ des vermeintlich größten Kunstraubes in der Geschichte Nazi-Deutschlands münden soll.

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Amsterdam Machsor kehrt heim

2017-12-13T10:38:16+00:00 13 Dezember 2017|

Jüdischem Museum in Köln gelingt Sensationskauf

Vier Millionen Euro hat es gekostet – nach Einschätzung der mit dem Wertgutachten des Amsterdamer Machsor beauftragten Judaistik-Spezialistin Lucia Raspe ein Schnäppchen. Von besonderer Bedeutung ist die unzweifelhaft belegte Kölner Herkunft des Gebetbuches. Gemeinsam mit dem Joods Historisch Museum in Amsterdam hat das „MiQua. LVR-Jüdische Museum im Archäologischen Quartier Köln“ das Amsterdam Machsor der Jüdischen Gemeinde Amsterdam abgekauft. Erleichtert wurde die Finanzierung durch großzügige Fördergelder namhafter Stiftungen, aus der Wirtschaft und aus privaten Quellen. Im Auditorium des Joods Historisch Museum in Amsterdam wurde heute der Machsor im Rahmen eines feierlichen Festaktes vor Ort präsentiert und ausführlich erläutert. Für das MiQua ist das ein Einstand ganz nach Maß, befindet sich doch das Museum erst im Aufbau. Es soll voraussichtlich im Jahr 2021 eröffnet werden.

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Das Château de Hautefort

2017-10-14T16:52:36+00:00 14 Oktober 2017|

Eine Schloss mit turbulenter Geschichte

Wer so durch das Grenzgebiet von Périgord Blanc und Périgord Vert fährt und das Glück hat, auf einer ganz bestimmten Straße an einem ganz bestimmten Punkt vorbeizukommen, dem eröffnet sich ganz plötzlich ein imposantes Bild: Hoch auf einem Plateau oberhalb eines Dorfes thront eine mächtige Burganlage. Oder ist es ein Schloss? Wer das sieht, muss der Sache auf den Grund gehen. Auf den Grund schon deswegen, weil das zugrunde liegende Dorf eines ist, das man sich genau so vorstellt, als eines, das von einer Burg und seinen Herren dominiert wird. Man schaut nach oben und wird vom Ausdruck der Macht einer auf Felsen hochgezogenen Burgmauer beeindruckt.

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In Stein gehauenes Monument

2017-10-10T15:54:20+00:00 1 Oktober 2017|

Die Felsenkirche in Aubeterre-sur-Dronne

Die Rue Saint-Jean schlängelt sich in den hoch über dem Tal des Flüsschens Dronne thronenden Ort Aubeterre-sur-Dronne. Kurz nach dem Passieren des Ortsschildes fällt auf der rechten Seite ein Vordach ins Auge. Es schützt einen in den Felsen gehauenen Eingang, der nicht im Entferntesten ahnen lässt, was sich dahinter verbirgt: Der Besucher wird auf einem Holzsteg in das Innere des Felsens geleitet, wo er sich ungläubig umschaut und den Blick in die Höhe richtet. Er befindet sich im Inneren einer Kirche. Siebzehn Meter hoch, siebenundzwanzig Meter lang und sechzehn Meter breit ist sie die größte in Stein gehauene unterirdische Kirche Frankreichs.

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